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関守石.

(…) ein Zeichen, das man leicht übersieht. Ein Steinbrocken, 10 bis 20 Zentimeter im Durchmesser, von einem Hanfseil eingefasst, dessen eines Ende absteht. Seine Größe, liest man mitunter, sei an der des menschlichen Herzens orientiert. Er ist Teil der Architektur der Gärten um japanische Teehäuser und wird auf den Großmeister der Teezeremonie, Sen no Rikyū, zurückgeführt. Im Garten des Teehauses sollen keine blühenden Pflanzen angesetzt werden. Moos möge dort wachsen. Da man sich auf Moos jedoch nasse Füße holen kann, soll ein Pfad aus Steinplatten, Trittplatten, angelegt werden. Nun kann es sein, dass aber auch Pfade angelegt werden müssen, die in andere Richtungen abzweigen. Der Sekimori Ishi zeigt dann an, welcher Weg nicht genommen werden soll. Er markiert sanft eine Grenze. Eine Art der Lenkung, eine kulturelle Technik der Markierung von Distanz, von Abgrenzung. Eine Art Lenkung von Wegen, die leicht negativ ist, aber nicht offensiv verbietend, eine Technik des Anzeigens von Bewegungsmöglichkeiten durch eine zarte Warnung, einen Aufruf zu Zurückhaltung. Du kannst die anderen Wege sehen, du kannst sehen, wohin sie führen, den Raum, in dem sie angesiedelt sind, aber geh doch bitte dort nicht hin. Lass es bleiben, denn.