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3 years ago
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Antisemitische Sprayer am Donaukanal Wien

Der ganze Tel Aviv Beach (derzeit in Winterpause) sowie Teile des Gemeinschaftsgartens am Donaukanal wurden mit »Horst Mahler« getaggt.

Was (wohl besonders für österreichische Ohren) wie ein harmloser Allerweltsname klingt, ist der Name des Mannes, der das ganze antisemitische Terror-Spektrum zwischen RAF und NPD repräsentieren kann:

Er hat (laut Wikipedia) u.a. »das Verbot der jüdischen Gemeinden in Deutschland, die Ausweisung aller Asylbewerber« sowie »aller arbeitslos gewordenen Ausländer« gefordert;

Hass gegen Juden bezeichnet er als »untrügliches Zeichen eines intakten spirituellen Immunsystems«;

und als konsequenter und offenkundiger Leugner der Shoah war ihm wohl nicht einmal die NPD radikal genug, weswegen er 2003 den »Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten« gründete.

Jetzt steht sein Name mehrfach auf den Wänden einer Institution, die Namen und Lebensstil einer israelischen Stadt repräsentiert, die von einer jüdischen Familie betrieben wird, und die in unmittelbarer Nähe zum 2. Bezirk liegt, wo das jüdische Leben Wiens besonders pulsiert.

Die Wiener Sprayer-Community hat jedenfalls ein Problem in ihren Reihen – und die Wiener Polizei hätte dringend was zu tun…